Liebe Leserinnen, liebe Leser

Am darauffolgenden Morgen herrschte bei Königin Karo, der Allerletzten von Zissmar, wie eigentlich immer, helle Aufregung, denn der königliche Hofjäger, Philius  con Domewar doch tatsächlich von seinem Sondereinsatz noch nicht zurück! 

Tja, das hatte auch so seinen Grund, denn nach seinem grandiosen Erfolg einen stark sehbehinderten Schwerkranken ins Gesicht zu schlagen, flog er noch eine Ehrenrunde über den Tatort und entdeckte dabei ein burgartiges Gebäude, welches seine Neugierde derart weckte, dass er näher heran flog.

Dabei fielen ihm ein paar lange blonde Haare auf, die über einer Brüstung im Wind tanzten. Es handelte sich um die Reinemachefrau des örtlichen Freudenhauses., welches wegen des Feiertages geschlossen hatte. Robin erkannte das aufgrund seines stark juckenden Mittelfingers nicht und fuhr seine üblichen Liebesschnulzensprüche auf, um Einlass zu bekommen, aber zunächst wirkte das nicht.

Nachdem das Blondchen ein paar Minuten später endlich geschnallt hatte, was der Fremde, der sich als Robin Hood vorgestellt hatte, wollte, kam ihre eine Erleuchtung. Sie stellte sich unverblümt als Sülwie Du Jardin vor und gegen das Versprechen ihr eine neue Lagerstatt anzuschaffen, gewährte sie Robin Einlass ins Unterstübchen.

Im königlich Quartier war unterdessen der „Teufel“ los.  Königin Karo, die Allerletzten von Zissmar, hatte absolut miese Laune und schrie:

Mir ist langweilig!

Man bringe mir den Hofnarr, aber zackig!

Mit diesem Satz hatte der Hofnarr, Fru von Bämer-Kruise, bei König Karo einen absoluten Volltreffer gelandet, der sie doch tatsächlich milde stimmte

Zusammen mit ihrer Erste HofdameRosa mach Dich vom Acker und dem Kronrat wurde ruckzuck eine Strategie entwickelt, um dem äußerst lästigen Friedensboten endlich für alle Zeiten mundtot zu machen.

Der Rechtsverdreher von Königin Karo,, der mit außergewöhnlicher Impertinenz ausgestattete, Franz vom Backhaus der über die teuflische Gabe verfügt, tausende von Menschen mit einem einzigen Satz zutiefts zu beleidigen, setzte in Windeseile ein Schreiben auf, das dutzenden von Lügen über den Friedensboten enthält und zusammen mit einer Bilderserie soll dies umgehend an alle bekannten Freunde des Friedensboten übermittelt werden.

Als endlich Robin Hood von seiner Mission zurückkehrte, ließ sich Ihre Königliche Majestät,Karo, sofort in den Umgang mit dem Hexenbesen einweisen, um das Übermitteln an die besten Freunde des Friedensboten selbst zu übernehmen.

Wer nun denkt, wie eine Königin so etwas unerkannt und vor allem überhaupt übernehmen kann, dem sei gesagt, dass in der Nacht auf der Friedhofsmauer Königin Karo dem Fürsten der Finsternis auch noch die Gabe der Verwandlung entlockte, sodass sie beliebige Gestalten, sowohl weiblich als auch männlich annehmen kann.

Und da es Königin Karo allerhöchste Freuden bereitet, Menschen zu foltern, zu quälen und ihre Widersacher zu vernichten, wollte sie es sich nicht nehmen lassen, die engsten Verbündeten des Friedensboten höchstpersönlich zu übernehmen. 

Anstand, gute Sitten, Ehrenkodex oder gar Etikette kommen im Gedankengut der von Hass und Neid völlig zerfressenen Königin Karo überhaupt nicht vor.

Und die Moral von diesem Teil der Geschicht:

Hass und Neid sind für Karo das schönste Kleid!

Ende des 4. Teiles

Wie diese abenteuerliche Reise weitergeht, welches Reiseziel sie letztendlich hat und wie sie dann endet, erfahrt Ihr in den nächsten Tagen, da der Reiseberichterstatter von Ihrer Majestät noch Sonderaufgaben zugeteilt bekommen hat.

Für heute wünsche ich uns allen einen erfolgreichen Tag mit vielen Sonnenstunden und ausreichend Gelegenheiten zum Schmunzeln

Werner

 

P.S.: 

Hier anklicken zum Teil 1 der Geschichte

Hier anklicken zum Teil 2 der Geschichte

Hier anklicken zum Teil 3 der Geschichte

Jede Ähnlichkeit mit real existierenden Personen wäre purer Zufall!

Nur Menschen mit sehr ausgeprägten Phantasien könnten hier eine geistige Verbindung eingehen oder sich gar identifizieren