Kategorie: Kurzgeschichten

Und dann war da dieses fatale Geschenk

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was gibt es Schöneres als ein Geschenk?

Wenn man es dann auch noch von Herzen gerne überreicht bekommen hat, sollte die Freude umso größer sein, oder?

Jedoch manchmal spielt einem das Leben einen Streich. Dann kann es zu amüsanten, delikaten oder auch recht peinlichen Vorfällen kommen.

Heute habe ich mal ein etwas delikates Beispiel für Euch.

Ein junger Mann wollte seiner Angebeteten ein Geschenk machen. Die beiden hatten sich schon längere Zeit nicht mehr gesehen. Nach sehr sorgfältiger Erwägung und unter Berücksichtigung der kalten Jahreszeit entschied er sich für den Kauf eines Paares warmer Handschuhe. Romantisch, aber nicht zu persönlich.

In Begleitung der jüngeren Schwester seiner Herzensdame, ging er in ein Kaufhaus und kaufte ein Paar weiße Handschuhe. Die Schwester seiner Angebeteten nutzte die Gelegenheit und kaufte sich ein Paar echt sexy Slips.

Während des Einpackens vertauschte die Kassiererin irrtümlicherweise die beiden Pakete. So erhielt, die Schwester die Handschuhe, und der junge Mann die Damenslips.

Ohne den Inhalt des Päckchens zu kontrollieren, schickte der junge Mann seiner Holden das Päckchen und fügte folgende Zeilen anbei:

Ich habe diese ausgewählt, weil mir aufgefallen ist, dass Du normalerweise keine trägst. Wenn es nach mir ginge, hätte ich ja nun wirklich lange mit Knöpfen genommen, aber Deine Schwester trägt auch kurze. O.k., zugegeben, die sind ja auch viel leichter auszuziehen.

Die Farbe scheint vielleicht etwas heikel, aber die Verkäuferin zeigte mir ihre, die sie bereits drei Wochen anhatte, und sie waren kaum beschmutzt.

Sie hat auch Deine probehalber mal angezogen und es sah einfach chic aus.

Ich wünsche, ich könnte sie Dir zum ersten Male anziehen, denn bis ich Dich am Freitag das nächste Mal sehe, sind bestimmt schon viele damit in Kontakt gekommen. Wenn Du sie ausziehst, vergiss bitte nicht hineinzublasen bevor Du sie weglegst, denn naturgemäß werden sie vom Tragen innen etwas feucht.

Denk nur wie oft ich sie Dir im nächsten Jahr küssen werde!

Ich hoffe Du wirst sie am Freitag für mich anziehen.

In Liebe, Dein Schatz

P.S.:

Nach der neuesten Mode trägt man sie übrigens umgeschlagen, sodass der Pelz ein wenig rausschaut.“

Den Rest denkt Ihr Euch dann besser…..

Was sagt uns diese Geschichte?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Tja, und wenn dann auch noch der „Pelz“ ein wenig rausschaut, kann es durchaus schon mal etwas peinlich werden. Aber Humor ist und bleibt, wenn man trotzdem lacht.

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch von Herzen gerne humorvolle letzte Tage im Jahr 2019. Nehmt bitte nicht alles „so“ ernst und erst recht nicht in 2020.

Es wird alles „besser“, nur weiß eben niemand wann und was.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Die bizarren Gelüste einer perfiden Königin V

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Drei Tage später berief Königin Karo, der Allerletzten von Zissmar, deren persönliche Bemühungen gegen der Friedensboten noch nicht den erhofften Erfolg gebracht hatten den Kronrat ein, um weitere Maßnahmen einzuleiten. Der Tenor lag darauf. dass weitere Verstärkung notwendig sei. Am Nachmittag wurde dann der königliche Hofjäger, Philius  con Dome, mit einem weiteren Sondereinsatz betraut, den er sogleich in die Tat umsetzte.

Bereits am frühen Abend kehrte er zurück und brachte First Lady Zusanna de la Isla Bonita mit. Diese verfügt aufgrund vieler persönlicher Kontakte zum Friedensboten über sehr viel Wissen und vor allem das nötige Lästermaul um ihm ausreichend Schaden zufügen zu können.

Aufgrund dessen, dass sie es zwar geschafft hatte eine seiner Beziehungen mit Lügen und Intrigen zu zerstören, aber nicht seine Geliebte zu werden, war sie ausreichend motiviert sich sofort einzubringen und übernahm sofort einen Sondereinsatz in einem beliebten privaten Treff.

Im königlich Quartier war unterdessen der „Teufel“ los.  Königin Karo, die Allerletzten von Zissmar, hatte absolut miese Laune und schrie:

Mir ist langweilig!

Man bringe mir den Hofnarr, aber zackig!

Mit diesem Satz hatte der Hofnarr, Fru von Bämer-Kruise, bei König Karo einen absoluten Volltreffer gelandet, der sie doch tatsächlich milde stimmte

Zusammen mit ihrer Erste HofdameRosa mach Dich vom Acker und dem Kronrat wurde ruckzuck eine Strategie entwickelt, um dem äußerst lästigen Friedensboten endlich für alle Zeiten mundtot zu machen.

Der Rechtsverdreher von Königin Karo,, der mit außergewöhnlicher Impertinenz ausgestattete, Franz vom Backhaus der über die teuflische Gabe verfügt, tausende von Menschen mit einem einzigen Satz zutiefts zu beleidigen, setzte in Windeseile ein Schreiben auf, das dutzenden von Lügen über den Friedensboten enthält und zusammen mit einer Bilderserie soll dies umgehend an alle bekannten Freunde des Friedensboten übermittelt werden.

Als endlich Robin Hood von seiner Mission zurückkehrte, ließ sich Ihre Königliche Majestät,Karo, sofort in den Umgang mit dem Hexenbesen einweisen, um das Übermitteln an die besten Freunde des Friedensboten selbst zu übernehmen.

Wer nun denkt, wie eine Königin so etwas unerkannt und vor allem überhaupt übernehmen kann, dem sei gesagt, dass in der Nacht auf der Friedhofsmauer Königin Karo dem Fürsten der Finsternis auch noch die Gabe der Verwandlung entlockte, sodass sie beliebige Gestalten, sowohl weiblich als auch männlich annehmen kann.

Und da es Königin Karo allerhöchste Freuden bereitet, Menschen zu foltern, zu quälen und ihre Widersacher zu vernichten, wollte sie es sich nicht nehmen lassen, die engsten Verbündeten des Friedensboten höchstpersönlich zu übernehmen. 

Anstand, gute Sitten, Ehrenkodex oder gar Etikette kommen im Gedankengut der von Hass und Neid völlig zerfressenen Königin Karo überhaupt nicht vor.

Und die Moral von diesem Teil der Geschicht:

Hass und Neid sind für Karo das schönste Kleid!

Ende des 5. Teiles

Wie diese abenteuerliche Reise weitergeht, welches Reiseziel sie letztendlich hat und wie sie dann endet, erfahrt Ihr in den nächsten Tagen, da der Reiseberichterstatter von Ihrer Majestät noch Sonderaufgaben zugeteilt bekommen hat.

Für heute wünsche ich uns allen einen erfolgreichen Tag mit vielen Sonnenstunden und ausreichend Gelegenheiten zum Schmunzeln

Werner

P.S.: 

Hier anklicken zum Teil 1 der Geschichte

Hier anklicken zum Teil 2 der Geschichte

Hier anklicken zum Teil 3 der Geschichte

Hier anklicken zum Teil 4 der Geschichte

Jede Ähnlichkeit mit real existierenden Personen wäre purer Zufall!

Nur Menschen mit sehr ausgeprägten Phantasien könnten hier eine geistige Verbindung eingehen oder sich gar identifizieren 

 

Die bizarren Gelüste einer perfiden Königin IV

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Am darauffolgenden Morgen herrschte bei Königin Karo, der Allerletzten von Zissmar, wie eigentlich immer, helle Aufregung, denn der königliche Hofjäger, Philius  con Domewar doch tatsächlich von seinem Sondereinsatz noch nicht zurück! 

Tja, das hatte auch so seinen Grund, denn nach seinem grandiosen Erfolg einen stark sehbehinderten Schwerkranken ins Gesicht zu schlagen, flog er noch eine Ehrenrunde über den Tatort und entdeckte dabei ein burgartiges Gebäude, welches seine Neugierde derart weckte, dass er näher heran flog.

Dabei fielen ihm ein paar lange blonde Haare auf, die über einer Brüstung im Wind tanzten. Es handelte sich um die Reinemachefrau des örtlichen Freudenhauses., welches wegen des Feiertages geschlossen hatte. Robin erkannte das aufgrund seines stark juckenden Mittelfingers nicht und fuhr seine üblichen Liebesschnulzensprüche auf, um Einlass zu bekommen, aber zunächst wirkte das nicht.

Nachdem das Blondchen ein paar Minuten später endlich geschnallt hatte, was der Fremde, der sich als Robin Hood vorgestellt hatte, wollte, kam ihre eine Erleuchtung. Sie stellte sich unverblümt als Sülwie Du Jardin vor und gegen das Versprechen ihr eine neue Lagerstatt anzuschaffen, gewährte sie Robin Einlass ins Unterstübchen.

Im königlich Quartier war unterdessen der „Teufel“ los.  Königin Karo, die Allerletzten von Zissmar, hatte absolut miese Laune und schrie:

Mir ist langweilig!

Man bringe mir den Hofnarr, aber zackig!

Mit diesem Satz hatte der Hofnarr, Fru von Bämer-Kruise, bei König Karo einen absoluten Volltreffer gelandet, der sie doch tatsächlich milde stimmte

Zusammen mit ihrer Erste HofdameRosa mach Dich vom Acker und dem Kronrat wurde ruckzuck eine Strategie entwickelt, um dem äußerst lästigen Friedensboten endlich für alle Zeiten mundtot zu machen.

Der Rechtsverdreher von Königin Karo,, der mit außergewöhnlicher Impertinenz ausgestattete, Franz vom Backhaus der über die teuflische Gabe verfügt, tausende von Menschen mit einem einzigen Satz zutiefts zu beleidigen, setzte in Windeseile ein Schreiben auf, das dutzenden von Lügen über den Friedensboten enthält und zusammen mit einer Bilderserie soll dies umgehend an alle bekannten Freunde des Friedensboten übermittelt werden.

Als endlich Robin Hood von seiner Mission zurückkehrte, ließ sich Ihre Königliche Majestät,Karo, sofort in den Umgang mit dem Hexenbesen einweisen, um das Übermitteln an die besten Freunde des Friedensboten selbst zu übernehmen.

Wer nun denkt, wie eine Königin so etwas unerkannt und vor allem überhaupt übernehmen kann, dem sei gesagt, dass in der Nacht auf der Friedhofsmauer Königin Karo dem Fürsten der Finsternis auch noch die Gabe der Verwandlung entlockte, sodass sie beliebige Gestalten, sowohl weiblich als auch männlich annehmen kann.

Und da es Königin Karo allerhöchste Freuden bereitet, Menschen zu foltern, zu quälen und ihre Widersacher zu vernichten, wollte sie es sich nicht nehmen lassen, die engsten Verbündeten des Friedensboten höchstpersönlich zu übernehmen. 

Anstand, gute Sitten, Ehrenkodex oder gar Etikette kommen im Gedankengut der von Hass und Neid völlig zerfressenen Königin Karo überhaupt nicht vor.

Und die Moral von diesem Teil der Geschicht:

Hass und Neid sind für Karo das schönste Kleid!

Ende des 4. Teiles

Wie diese abenteuerliche Reise weitergeht, welches Reiseziel sie letztendlich hat und wie sie dann endet, erfahrt Ihr in den nächsten Tagen, da der Reiseberichterstatter von Ihrer Majestät noch Sonderaufgaben zugeteilt bekommen hat.

Für heute wünsche ich uns allen einen erfolgreichen Tag mit vielen Sonnenstunden und ausreichend Gelegenheiten zum Schmunzeln

Werner

 

P.S.: 

Hier anklicken zum Teil 1 der Geschichte

Hier anklicken zum Teil 2 der Geschichte

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Jede Ähnlichkeit mit real existierenden Personen wäre purer Zufall!

Nur Menschen mit sehr ausgeprägten Phantasien könnten hier eine geistige Verbindung eingehen oder sich gar identifizieren 

 

Die bizarren Gelüste einer perfiden Königin 3

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Am nächsten Morgen herrschte bei Königin Karo, der Allerletzten von Zissmar, helle Aufregung, denn Lieblingsschosshündchen Jokel aus dem Geschlecht der Jammerlappen, war doch tatsächlich über Nacht zu einem quitsch rosa Meerschweinchen mutiert und grunzte nur noch völlig wirre Laute, die klangen wie:„uelzi, uelzi!“

Tja, der Pakt mit dem Fürst der Finsternis war zwar auf den ersten Blick kostenlos, wie auch die Schulbildung von Jokel, aber ebenso umsonst, denn wer ein Pakt mit Satan schließt, sollte vorher mal das Kleingedruckte in der Lage zu lesen und zu verstehen sein!

Denn Satan hatte offensichtlich vorher seine Hausaufgaben gemacht!

Noch schlimmer aber war es um den Gesundheitszustand von Königin Karo, der Allerletzten von Zissmar bestellt, die oh weh, oh weh von Schnupfen und Husten geplagt wurde!

Das führte sie auf die unkorrekte Handlungsweise und Unachtsamkeit ihrer 2. Hofdame und Kammerfrau, Louisette de la Horror, zurück, die sie aufgrund ihrer Pflegelhaftigkeit „Die Nuss“ nennt und nun in ihrem Hass und ihrer Wut sogar:

Die dumme Nuss!

Als dann bei Ihrer Majestät auch noch Heiserkeit dazu kam, stieg ihre stets ungebändigte Wut in ungeahnte Spähren und sie verfasste exakt für den Reformationstag folgende Thesen, die sie dann auch taggenau lautstark durch den Hofnarr, Fru von Bämer-Kruise, verkünden ließ:

Karo, die Allerletzte aus dem Geschlecht der Hoppe,
verlor einst ein störrischer Esel im wilden Galoppe!
Und wer es wagt mich auch nur zu hinterfragen,
dem geht es, ich schwöre bei Satan, an der Kragen!

Ihr, mein Gesinde, seid mir gefälligst alle untertan,
sonst, ich schwöre, verliert ihr ganz fix Zahn um Zahn!
Wer es wagt mir nicht nach dem Mund zu sprechen,
den lasse ich von Philius in Stücke brechen!

Angesichts der wahrlich tragischen  Unpässlichkeit beschloss Königin Karo zusammen mit ihrer Erste HofdameRosa mach Dich vom Acker, den .Fürsten der Finsternis zu ersuchen, noch einmal zur Lagerstatt zu kommen, denn sie hatte einen teuflischen Plan in ihrem verwirrten Kopf, den es schnell in die Tat umzusetzen galt.

Kurz nach dem Abendessen tauchte der Fürst der Finsternis auch auf und hatte das von ihr gewünschte Fluggerät, einen ultra schnellen Hexenbesen, gleich mitgebracht, mit welchem der königliche Hofjäger, Philius  con Dome, unverzüglich eingewiesen und vertraut gemacht wurde.

In den frühen Morgenstunden des Reformationstages bekam Robin Hood den Auftrag die neuen Reformen gleich praktisch umzusetzen, was dem Spelunkenschläger in sein Konzept passte und er mit vor Stolz geschwellter Brust und strahlendem Lächeln sofort zustimmte.

Reiseziel war die Heide, wo der ärgste Widersacher von Königin Karo,, der weithin bekannte Friedensbote,seinen Wohnsitz hat.

Pünktlich zur nachmittäglichen Kaffeestunde traf Robin Hood dann auch am Ziel ein, erschlich sich bei dem schwerkranken und sehbehinderten Friedensboten Einlass und bevor dieser überhaupt wusste, was um ihn geschah, streckte der mutige, heldenhafte Robin Hood den wehrlosen Friedensboten mit einem heftigen, gezielten Faustschlag zwar nicht nieder, aber fügte ihm schwere Schädigungen zu!

Per der eigens dafür mitgeführten Brieftauben verbreitete er die frohe Kunde über seine heldenhafte Tat wenigen Minuten später an den entscheidenden Stellen von Königin Karo`s Reich.

Anstand, gute Sitten, Ehrenkodex oder gar Etikette kommen im Gedankengut der von Hass und Neid völlig zerfressenen Königin Karo überhaupt nicht vor.

Schuld sind immer die Anderen und zum Durchsetzen der eigenen Interessen ist jedes –  noch so skrupellose Mittel recht …. pfui 

Und die Moral von diesem Teil der Geschicht:

Schuld sind immer die Anderen, Karo doch nicht!

Ende des 3. Teiles

Wie diese abenteuerliche Reise weitergeht, welches Reiseziel sie letztendlich hat und wie sie dann endet, erfahrt Ihr in den nächsten Tagen, da der Reiseberichterstatter von Ihrer Majestät noch Sonderaufgaben zugeteilt bekommen hat.

Für heute wünsche ich uns allen einen perfekten Start in die neue Woche mit vielen Sonnenstunden und ausreichend Gelegenheiten zum Schmunzeln

Werner

 

P.S.: 

Hier anklicken zum Teil 1 der Geschichte

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Jede Ähnlichkeit mit real existierenden Personen wäre purer Zufall! Nur Menschen mit sehr ausgeprägten Phantasien könnten hier eine geistige Verbindung eingehen oder sich gar identifizieren 

 

Die bizarren Gelüste einer perfiden Königin II

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Am nächsten Tag wachte Königin Karo, die Allerletzte von Zissmar, wie der gesamte Hofstaat nach dem Gelage am Vorabend erst gegen die Mittagsstunde auf. Und das auch nur, weil der extra aus Colonia angeforderte Raik Kikiriki, seines Zeichens Meister der universellen Lebensenergien und Moralapostel, der keinen Spaß versteht, einen wahren Veitstanz aufführte.

Die Schoßhunde regten sich derart auf, fingen so richtig laut zu Bellen an, allen voran und weithin über die Lagergrenze vernehmlich natürlich der Jokel aus dem Geschlecht der Jammerlappen, der wohl in der Nacht nicht, wie gewohnt, zum Zuge gekommen war!

Die Erste Hofdame, Rosa mach Dich vom Acker, hatte sich indes in der Nacht an den Chef der Bagagewagen ran gemacht, getreu dem Motto: einen kostenlosen Transporteur in der Familie kann man immer gut gebrauchen und was man hat, hat man.

Großes Entsetzen kam auf als man nach längerer Suche endlich Königin Karo, die Allerletzte von Zissmar, fand. Diese hatte in der Nacht den lange, lange herbei gesehnten persönlichen ersten Kontakt zu Didier Pellegrand, dem Fürsten der Finsternis, gehabt.

Es war dann wohl  zu ungewohnten körperlichen Aktivitäten auf der Friedhofsmauer gekommen, in deren Verlauf sie gestürzt und auf dem Kopf gelandet war. An der linken Schädelhälfte war eine tiefere Platzwunde entstanden, aus der gelbliche, gallertartige Flüssigkeit ausgetreten war und immer noch leicht tropfte. 

Die Erste Sanitätsfrau, Kristina von Warumnich, war damit leider natürlich wieder absolut heillos überfordert, jedoch die herbeieilende Angina von Herzberg, mit ihren umfangreichen Kenntnissen aus der Tiermedizin diagnostizierte dann auch präzise, dass es sich bei der ausgetretenen Flüssigkeit um Eigelb handele, also wahrscheinlich von Brutvögeln im Nistplatz herstammte.

 

Berthold Edler vom Königlichen Herrengut 1.9.5.0 in Finsterwalde, seines Zeichens der Hundeführer ihrer Majestät hatte dann einen wirklich richtig genialen Einfall:

Der auf die Wunde aufgebrachte Zellstoff wurde mittels eines Hundemaulkorbes artgerecht fixiert.

Respekt und ehrlich beschrieben: ein Bild für die Götter!

Ihre Hoheit, Amalia vom Kronkorken, die angedachte Thronfolgerin, übernahm von Königin Karoline das Zepter und die Reisekarte mit dem geheimen Reiseziel, während die Schoßhunde  wieder freudig mit den Schwänzchen wedelten .

Angesichts der verlorenen Zeit und bereits einsetzender Dunkelheit beschloss der kurzfristig einberufene Kronrat unter Beisitz des Rechtsverdreher der Königin, Franz vom Backhaus, nicht das Risiko einzugehen in der Nacht orientierungslos umherzuirren, sondern die Lagerstatt noch eine weitere Nacht vor Ort aufrecht zu erhalten.

Das Abendessen viel eher spartanisch aus. Es gab Brot aus bestem Aurora Weizenmehl gefertigt und mit Sonnenblumenöl bestrichen im Steinofen gebacken. Und Spitzkohl an Sellerie angerichtet, um die Schoßhunde für die Nacht vorzubereiten. Dazu Sonnenblumen-Margarine und zur Erheiterung Melonen-Bowle mit ganzen Früchten.

Resultierend aus dem schweren Verwirrtheitszustand nach dem Sturz war Königin Karo, die Allerletzte von Zissmar, nicht in der Lage selbständig die Nahrung aufzunehmen. Die Erste Hofdame, Rosa mach Dich vom Acker, kümmerte sich rührend und liebevoll um sie, sodass es zu einer ausreichenden Nahrungszufuhr gereichte

Im Großen und Ganzen wiederholte sich der Ablauf inklusive des königlichen Bäuerchens

Der Hoffnarr Fru von Bämer-Kruise,

dessen Platte wohl irgendwie einen „Sprung“ hat, nahm wieder die Anregung umgehend auf und grunzte ebenso vollgefressen bis zum Stehkragen, wie am Vorabend, jedoch diesmal mit klimpernden Hosentaschen

„Warum rülpset und furzet Ihr nicht?

Hat es Euch nicht geschmecket?“

Tja, in diesen hoch adligen Kreisen werden Traditionen noch standesgemäß ausgelebt, lediglich mit der Etikette hapert es hier und da ein ganz klein wenig

Und die Moral von dem Teil der Geschicht:

Eierkopf bleibt Eierkopf, da hilft der tollste Maulkorb nicht!

Ende des 2. Teiles

Wie diese abenteuerliche Reise weitergeht, welches Reiseziel sie letztendlich hat und wie sie dann endet, erfahrt Ihr in den nächsten Tagen, da der Reiseberichterstatter von Ihrer Majestät noch Sonderaufgaben zugeteilt bekommen hat.

Für heute wünsche ich uns allen einen unfallfreien, erholsamen Samstag mit vielen Sonnenstunden und ausreichend Gelegenheiten zum Schmunzeln

Werner

 

P.S.: 

Hier anklicken zum Teil 1 der Geschichte

Jede Ähnlichkeit mit real existierenden Personen wäre purer Zufall! Nur Menschen mit sehr ausgeprägten Phantasien könnten hier eine geistige Verbindung eingehen oder sich gar identifizieren 

 

Die bizarren Gelüste einer perfiden Königin I

Liebe Leserinnen, liebe Leser

heute präsentiere ich Euch den ersten Teil der Kurzgeschichte

Die bizarren Gelüste einer perfiden Königin

Wenn Karo eine Reise tut, überkommt sie schnell der Übermut!

Eines schönen Morgens wachte Königin Karo, die Allerletzten von Zissmar, schweißgebadet aus einem recht wilden, ebenso heißen, wie feuchten Traum auf:

Einige ihrer wohlgeformten Schoßhündchen hatten es ihr während der Nacht aber mal so richtig, richtig ordentlich besorgt und nicht nur ihre Sixpacks blicken und spielen lassen.

Sofort informierte sie ihren Hofstaat und ließ ihn an Ihrem Glück teilhaben, sehr sorgfältig und mit einer sinnigen Empfehlung, wie man sich denn durch den Tag geleiten lassen sollte.

Als diese abgeschlossen war, holte sie ihre magische Kugel heraus, um im Rahmen ihrer täglichen Schau- und Klau-Runde zu sehen, was denn alte Männer in dem bisher nicht eroberten Nachbarreich so Interessantes machen und brachte das über perfekt organisierte Propagandaabteilung schnell in Umlauf, denn man muss im Leben Schwerpunkte setzen, besonders, wenn es um das Säen böser Saat geht.

Im wahren Glücksgefühlstaumel schwebend, beschloss sie an diesem Tage eine informative Reise in die unteren Provinzen ihres  Reiches der Schatten und der dunklen Mächte zu machen und nach weiterem Frischfleisch für heiße Nächte Ausschau zu halten

Das Reisemotto lautete:

Hoppe, Hoppe Reiter,

hoffentlich geht es heute Nacht so weiter!

Angefixt von reichlich gesoßten Tabaken ließ sie ihre Erste Hofdame, Rosa mach Dich vom Acker,, aus der Hauptstadt herbeiholen, die den Hofnarr, Fru von Bämer-Kruise um der lieben Ordnung willen gleich an die Hand nahm und mitbrachte.

So mental gerüstet ging dann auch alsbald die Reise in den königlichen Kremsern, den Gesinde- und Bagagewagen mit reichlich Proviant und hochprozentigen Spirituosen unter lautem, freudigem Gebell und Schwanzwedeln der königlichen Schoßhunde los.

Nach wenigen Kilometern stieß Ihre Hoheit, Amalia vom Kronkorken, die Thronfolgerin zum sich in gemächlichem Trab bewegenden Tross dazu, was Königin Karo in einen weiteren Freudentaumel versetzte, der im weiterem Verlauf der Reise nur noch einmal überboten wurde, nämlich zu dem Zeitpunkt als unerwartet Gräfin Zora von Lästerhausen, die feurige Urenkelin von Münchhausen auch noch mit dazu stieß.

Beim Durchqueren der Altmark fügte Königin Karo dann die beiden federführenden Köpfe der Alternativen Blender Vereinigung, Ihrer Königlichen Propagandaabteilung, in die bunte, mittlerweile regelrecht farbentriste Reisegesellschaft ein.

Nach wenigen Kilometern kam es dann zu einem kleinen Eklat, als das wahrlich absolute Lieblings-Schoßhündchen der Königin, der aus einem Streichelzoo entlaufene und von Ihrer Majestät selbst aufgelesene Knappe, Joker von der Straße, aus dem Geschlecht der Jammerlappen sturzbesoffen von seinem Rentier fiel, sich eine mittelschwere Hirnprellung zuzog und die Erste Sanitätsfrau, Kristina von Warumnich, damit wieder Mal heillos überfordert war, sodass der Tross in der nächsten Ortschaft einen Heilkundigen aufsuchen musste.

Am darauffolgenden Morgen nach einer Nacht der dritten Glückseligkeit aufgrund des fein abgestimmten Reiseproviants ging die Reise zunächst sehr hoppelig, aber immerhin doch weiter.

Wohlgemut erreichte der königliche Tross am Abend das Zwischenziel nahe Köthen (Anhalt), wo Königin Karo in einem zünftigen Heuschober und einem Strohlager für das Gesinde etwas unspektakulär erwartet wurde.

Nichtsdesotrotz gab es ein wahrhaft rauschendes Fest mit wirklich alle königlichen Ehren. 

Nach der Vorspeise, einer reichlich gut dosierten Lachtauben-Creme-Suppe , die nicht nur die Stimmung heben sollte, wurden als Hauptgang Krötenschenkel – der Königin Leibgericht! – an Sonnenblumenkernen angerichtet und dazu Schlupfnudeln gereicht.

Das Festmahl genoss Königin Karo vorbildlich schmatzend und machte auch ganz brav am Ende ein weithin vernehmliches Bäuerchen.

Der Hofnarr, Fru von Bämer-Kruise,

nahm diese königliche Anregung sofort auf und grunzte vollgefressen bis zum Stehkragen: 

„Warum rülpset und furzet Ihr nicht?

Hat es Euch nicht geschmecket?“

Tja, in diesen hoch adligen Kreisen werden Traditionen noch standesgemäß ausgelebt, lediglich mit der Etikette hapert es ein ganz klein wenig

Ende des 1. Teiles

Wie diese abenteuerliche Reise weitergeht, welches Reiseziel sie hat und welche Dramatik sie enthält, erfahrt Ihr wegen der anstehenden Zeitumstellung dann am Sonntag.

Für heute wünsche ich uns allen ein unfallfreien, hoffentlich perfekten Start in ein erholsames Wochenende mit vielen Sonnenstunden und reichlich Gelegenheiten zum Schmunzeln

Werner

 

P.S.: 

Jede Ähnlichkeit mit real existierenden Personen wäre purer Zufall! Nur Menschen mit sehr ausgeprägten Phantasien könnten hier eine geistige Verbindung eingehen oder sich gar identifizieren 

Die ersten haben sich bereits angesprochen gefühlt und ich kam aus dem Lachen nicht heraus, denn meine Großmutter hat immer gesagt:

„Jeder zieht sich immer nur DEN Schuh an, der ihm exakt passt!“ 

 

Die bizarren Gelüste einer perfiden Königin

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Freitag, dem 16. November 2018 erscheint hier der erste Teil einer spannenden Kurzgeschichte. Heute möchte ich Euch vorab schon mit den Charakteren vertraut machen 

Königin Karo, die Allerletzte von Zissmar:

wer meint jemals bis dato etwas über die böse Königin gehört oder gelesen zu haben, vergesst es einfach, denn Königin Karo ist an Bösartigkeit in wirklich allen Bereichen des Lebens absolut von nichts und niemand zu übertreffen. Sie scheint nicht nur, nein, sie ist mit dem Teufel im Bunde.

Hinzu kommt, dass sie im weit fortgeschrittenen Alter Sex süchtig ist und stets auf der Suche nach Frischfleisch getreu dem Motto umso jünger, umso besser, Sixpack ist Pflicht!

Ihre Hoheit, Amalia vom Kronkorken, die Thronfolgerin:

eine kleinbürgerlich Möchte-gern-Adlige; hinterhältig, keine eigene Meinung, liefert Jeden ans Messer ohne mit der Wimper zu zucken, redet ausschließlich mit gespaltener Zunge

Erste Hofdame, Rosa mach Dich vom Acker:

ist nicht umsonst die Erste Hofdame geworden, denn ihre Verlogenheit und Hinterlist kennt keinerlei Grenzen. Sie passt perfekt ins königliche Gefolge, weil sie es wunderbar versteht Schauermärchen zu erzählen, Lügen zu verbreiten und Intrigen gegen ehrbare Bürger anzuzetteln.

Hoffnarr Fru von Bämer-Kruise:

ist der Prototyp dessen, was man heutzutage als den Großkotz schlechthin bezeichnet; arrogant, ohne jeden Skrupel, selbstverliebt, überheblich, ein ebenso verlogener Gaukler wie auch Scharlatan, der durch dubiose Machenschaften die Geldbeutel leichtgläubiger Bürger leert und sich damit goldene Anstecknadeln verdient.

Gräfin Zora von Lästerhausen, die feurige Urenkelin von Münchhausen

ist der Königin bedingungslos ergeben und eignet sich bestens für die Verbreitung von wirrem Gedankengut, ganz besonders jedoch von Lügen und der Anzettelung von Intrigen nach Vorgabe Ihrer Majestät

Rechtsverdreher der Königin, Franz vom Backhaus:

Quacksalber der Neuzeit, der wahl- und völlig hirnlos Gesetzestexte eigen interpretiert, verdreht und völlig hirnlose Anklagepunkte „frei nach Goethe“ erfindet, um seiner Majestät Tribut zu zollen

Leibjäger Ihrer Majestät ist Philius con Dome aus dem Sherwood Forest:

ein skrupelloser Spelunkenschläger der übelsten Art, der sich einbildet der direkte Nachkomme von Robin Hood zu sein und dessen einziger Jagdinstinkt blonden Weibsbildern mit langen Haaren gilt

Hundeführer Ihrer Majestät ist, Berthold Edler vom Königlichen Herrengut 1.9.5.0 in Finsterwalde:

ein Reformer der ersten Stunde, der sich in allen Provinzen des Königreiches, aber vor allem mit der Anwendung und Vergabeordnung von Maulkörben auszukennen einbildet, aber niemals eine Prüfung nachweislich, geschweige denn erfolgreich abgelegt hat

Knappe, Joker von der Straße aus dem Geschlecht der Jammerlappen:

eines der willigsten Schoßhündchen Ihrer Majestät; hinterhältig, respektlos, selbstherrlich, kann wunderbar bellen und bildet sich ein auch beißen zu können, aber es soll ganz anders kommen

Die Erste Sanitätsfrau, Kristina von Warumnich

ein Läster- und Lügenmaul der absoluten Spitzenklasse, das sich Kranken gegenüber völlig respektlos verhält und somit ebenfalls perfekt zum königlichen Gefolge passt, Ist spezialisiert auf den Diebstahl von geistigem Gut dritter Personen und zu wirklich jeder Schandtat bereit und fähig.

Pressesprecherin Ihrer Majestät ist Baronin Angina von Herzberg

die auch noch gleichzeitig ein Lästermaul allererster Güte ist, mit angeblichen Kenntnissen aus der Tiermedizin aufzutrumpfen versucht, aber unter dem Strich keinerlei Ahnung hat

Die Königliche Propagandaabteilung

liegt in Händen der „Alternativen Blender Vereinigung„, eines  Familien-Clans, der altklug, groß, breit und äußerst markig auftritt, verlogen, 100% linientreu, ohne jeden Skrupel und mit einer äußerst mageren lyrischen Ader trotz adeliger Vorbilder

So, nun habe ich hoffentlich ausreichend Interesse geweckt und Ihr eine grobe Vorstellung, was auf Euch zukommt, morgen im Teil 1 von: 

Die bizarren Gelüste einer perfiden Königin

Werner