Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am gestrigen Mittwoch, dem 3. Juli 2019, war der:

Schmeichle-Deinem-Spiegelbild-Tag 2019
Dieser recht besondere Tag ist dem Ausspruch aus dem Märchen:
„Spieglein, Spieglein an der Wand“
gewidmet.
Ob es eines solchen Tages bedarf, sich im Spiegel zu beschauen und seinem Spiegelbild in irgendeiner Weise auch noch zu schmeicheln, vermag ich beileibe nicht zu sagen. Man kann tagtäglich in den Spiegel schauen, beispielsweise um sich zu kämmen oder zu schauen, ob die Kleidung richtig zusammenpasst und sitzt.
Mir ist es auch klar, dass manche Menschen einen Spiegel aus den unterschiedlichsten persönlichen Gründen meiden, aber einigen Menschen würde ich es durchaus empfehlen mal einen Blick in den Spiegel zu werfen!
Ich denke dabei als Erstes an Menschen, die das Internet fast ausschließlich und leider beinahe tagtäglich benutzen, um Schindluder in jeglicher Form zu betreiben!
Sie verbreiten Lügen, mobben andere User und hetzen sogar im ganzen großen Stil in öffentlichen Gruppen im Netz!
Diesen Menschen würde ich doch – da bin ich ganz ehrlich – wünschen, dass sie den Mut aufbringen könnten, wirklich einmal ihr Spiegelbild zu betrachten. Auch auf die Gefahr, dass sich ihnen ein schreckliches Bild darstellt.
Jedoch wäre es wirklich toll, wenn sie dann vielleicht, nein hoffentlich mal eine Eingebung bekommen und sogar eine Lehre daraus ziehen.
Denn solche Menschen haben in der virtuellen Welt nichts zu suchen!
Es liegt die Vermutung nahe, dass sie wahrscheinlich in der realen Welt nicht oder nicht mehr klar kommen! 
Was sich real kein Mensch gefallen lassen würde, leben sie virtuell völlig herz- und skrupellos auf dem „Rücken“ anderer Menschen aus!
Einige steigern sich dabei nicht nur in einen irrealen Zustand hinein, der fühl- und auch sichtbar auf Hass und Neid  basiert, sondern sie bilden Strukturen, Team 50+ zum Beispiel, die diktatorisch geführt werden!
Da ich in vielen sozialen Netzwerken Gruppen betreibe, trenne ich bereits seit vielen Jahren die Spreu vom Weizen, ganz „einfach“ aus schlechten Erfahrungen!
Ich habe auch entsprechende Initiativen ins Leben gerufen und meine Erfahrungen im Bereich von Cyber-Mobbing habe ich in diversen Gedichten klipp und klar zum Ausdruck gebracht:

Im Buch der größten Dreistigkeiten steht geschrieben,

es soll Individuen geben, die sich nur noch ganz selten

in die Nähe eines Spiegels wagen und den dann fragen:

Sag mir bitte, liebes Spieglein, Spieglein an der Wand:

„Besitze ich einen Rest gesunden Menschenverstand ???“

Einen Spiegel zu fragen, ist sehr gefährlich,

und so antwortete dieser auch ganz ehrlich:

Menschlein, Du wurdest baugleich, wie alle geboren,

leider hast Du Achtung, Respekt und Anstand verloren,

und ganz schnell nahmst Du auch noch die letzte Hürde,

traurig, Du verlorst auch noch die Menschenwürde!

©Werner M. Heus 2017

Wer sich im realen und auch im virtuellen Leben zu benehmen weiß, konnte den gestrigen Tag getrost nutzen und seinem Spiegelbild guten Gewissens ein paar Komplimente machen bzw ihm zu schmeicheln.

Ich wünsche allen Lesern und allen Menschen, die den Anstand und die guten Sitten auch in der virtuellen Welt beherzigen, von Herzen gerne einen wundervollen Sommer und ganz viel herrlichen Sonnenschein

Werner